Nichtübertragbare Krankheiten

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Lexikon

Begriff Definition
Nichtübertragbare Krankheiten

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet über mehrere Jahre an nichtübertragbaren Krankheiten und sterben schliesslich daran. Diese Krankheiten verursachen 80 % der direkten Gesundheitskosten und könnten angesichts der demografischen Entwicklung weiter steigen. Deshalb setzt das BAG eine breite NCD-Strategie (NCD = non-communicable disease) um.
Nichtübertragbare Krankheiten wie z. B. Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen und teilweise auch Krebs werden durch individuelles Verhalten beeinflusst. Sie gelten deshalb zu einem grossen Teil als vermeidbar oder beeinflussbar. Entsprechend wichtig ist die Krankheitsprävention. Heute werden weniger als 3 % der Gesundheitskosten dafür ausgegeben.